Klima Nordamerika

nordamerika Das Klima von Nordamerika zeichnet sich durch unterschiedliche Extreme aus, denn der Kontinent erstreckt sich von Alaska und polaren Kälte, bis hin zu dem trockenen und heißen Wüsten von Mexiko. Tropische Feuchtigkeit herrscht hingegen in Florida und in den Küstenregionen der Karibik. In der Osthälfte von Nordamerika fällt im Durchschnitt mehr Niederschlag als im westlichen Teil mit Ausnahme der Nordhälfte der Pazifikküste, die reich an Niederschlägen ist. Das Klima des im westlichen Teil Nordamerikas gelegenen Bundesstaates Kalifornien lässt sich in drei verschiedene klimatische Zonen einteilen. In der Küstenregion herrschen auf Grund der direkten Nähe zum relativ kühlen Pazifischen Ozean niedrigere Temperaturen als im Landesinneren. Im nördlichen Küstenabschnitt gibt es oft regnerische Winter, während sich dort im Sommer häufig Nebel bildet, der für kühlere Temperaturen sorgt. Die Gebirgsregionen Kaliforniens sind im Sommer hingegen häufig von großer Hitze geprägt, wobei die Temperaturen jedoch nach Sonnenuntergang schnell absinken. Der Winter sorgt hier manchmal sogar für reichlich Schnee. In der Wüste gibt es fast das ganze Jahr über viel Sonne und warme Temperaturen aber auch hier kühlt es in der Nacht erheblich ab. Im mittleren und südlichen Teil von Kalifornien gibt es auf Grund eines kalten durchziehenden Luftstroms im Sommer wenige Regenfälle, so dass hier ein eher mediterranes Klima vorherrscht. Die durchschnittlichen Temperaturen in den subtropischen Zonen Nord-Amerikas übersteigen meist 48 ° Celsius, während die Wintertemperaturen in den arktischen Zonen mit etwa – 45° Celsius das andere Extrem darstellen. In der Mitte des Kontinents herrschen im Sommer Temperaturen bis zu 45 ° Celsius und im Winter liegen die extrem niedrigen Temperaturen auch hier bei etwa -45 ° Celsius, da es keine in Ost-West-Richtung verlaufenden Quergebirge gibt, die die arktische Kälte abfangen können. Diese kann somit ungehindert bis weit in den Süden hinein gelangen.